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30. Juli 2010

Zwei Gottesdienste zu Schuljahresanfang für Pädagogen in Dresden und Leipzig

Familiengottesdienste zum Schulanfang in den Kirchgemeinden

Bild: Pädagogen in der Dresdner Dreikönigskirche 2009

DRESDEN - Zum Ende der Sommerferienzeit und mit Beginn des neuen Schuljahres in Sachsen finden in Dresden und Leipzig Gottesdienste für Lehrer, Gemeindepädagogen und Erzieher statt. Im zentralen Gottesdienst für Sachsen am Donnerstag, 5. August, um 17:30 Uhr, in der Dresdner Dreikönigskirche wird Pfarrer Dr. David Toaspern predigen. Er ist Leiter des Theologisch-Pädagogischen Instituts in Moritzburg. In Leipzig treffen sich die Pädagogen am Sonnabend, 14. August, um 9:30 Uhr, zu einem regionalen Gottesdienst in der Evangelisch-reformierten Kirche am Tröndlinring.

Die Pädagogengottesdienste dienen der „Ermutigung und sie sollen Hoffnung geben für das neue Schuljahr mit seinen vielfältigen Aufgaben und besonderen aktuellen Herausforderungen“, sagt die Bildungsreferentin im Landeskirchenamt, Gabriele Mendt. Der 3. Sächsische Pädagogengottesdienst zum Schuljahresbeginn stehe unter dem Motto „…damit ihr Hoffnung habt…“, zu dem besonders Lehrer, Referendare, Erzieher, Gemeindepädagogen und Verantwortliche für Bildung eingeladen seien, so Mendt. Die Einladung richte sich nicht nur an Lehrer von Religionsklassen oder christlicher Schulen, sondern an alle, denen lebenslange Bildung am Herzen liegt.

Bild: Schulgottesdienst in Schneeberg
Schulgottesdienst in Schneeberg

Die evangelischen Schulen feiern vor Ort ihre Gottesdienste zum Schulanfang. Die evangelische Grundschule in Radebeul hat ihren am 7. August in der Friedenskirche (Radebeul-West) und in Schneeberg wird in diesem Jahr am 8. August der traditionelle Ökumenische Gottesdienst für die Schulanfänger in der St. Wolfgangskirche gefeiert. Der Schuljahreseröffnungsgottesdienst des Evangelischen Kreuzgymnasiums in Dresden findet am 10. August um 17:00 Uhr in der Kreuzkirche statt.

Wenn der Schulbetrieb in den rund 40 evangelischen Schulen wieder aufgenommen wird, dürfte die Stimmung wegen der geplanten staatlichen Kürzungen der Zuschüsse getrübt sein. Schließlich gingen die Sparvorstellungen der sächsischen Staatsregierung an die Substanz der Schulen, befürchtet Oberlandeskirchenrätin Almut Klabunde. „Wenn die Finanzhilfen für Schulen in freier Trägerschaft von 90 auf 85 (2011/12) und dann auf 80 Prozent für das Schuljahr 2012/13 gesenkt werden, ist die Arbeit der Schulen existentiell gefährdet.“ Die Bildungsdezernentin im Landeskirchenamt weist darauf hin, dass in den früheren Jahren die Schulen in freier Trägerschaft gerade in ihrer sozialen Kompetenz viel Ermutigung erfahren hätten. „Unser pädagogisches Ziel ist weiterhin eine Schule für alle und nicht für gutbetuchte Eliten. „Den Weg zur teuren Privatschule wollen wir nicht gehen“, so Klabunde.

In fast jeder Kirchgemeinde finden nach Beendigung der Sommerferienzeit entweder am letzten Ferienwochenende oder nach der ersten Schulwoche Gottesdienste und Andachten zum Schuljahresbeginn an. Häufig gilt den Schulanfängern die besondere Aufmerksamkeit. Zuspruch und Segen der Gemeinde sollen die Kinder auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt begleiten.

Diese Gottesdienste gestalten in der Regel Gemeindepädagogen, Kirchmusiker und ältere Kinder mit. Dabei stellen sie sich den Schulanfängern vor, weil mit Beginn der Schule auch die sechsjährige Christenlehrezeit in der Gemeinde beginnt, in der die Kinder ihren eigenen Glauben einbringen und entwickeln können. Derzeit nehmen über 22.000 Kinder das wöchentliche gemeindepädagogische Angebot war.

 

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